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Dauner Mediatage 2006
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"So etwas braucht einfach Zeit"
DAUN. (HG) 21 Aussteller zeigten und informierten bei den dritten Dauner
Media-Tagen im Technologie- und Gründerzentrum Daun/Nerdlen (TGZ)
Informations- und Kommunikationstechnologie der Bereiche Internet, Hard-
und Software, Netzwerke und Kommunikation. Der erwartete Besucheransturm
blieb aber erneut aus.
Politiker aus Mainz und der Region beim Rundgang über die Dauner
Media-Tage, hier am Stand von Markus Herter aus Utzerath, der sich mit
Datenentwicklung speziell für Apple-Computersysteme befasst. /TV/-Foto:
Helmut Gassen
Die dritten Dauner Media-Tage verzeichneten ebenso wie die beiden
Auflagen zuvor nur ein mittelmäßiges Besucherinteresse. Dennoch gaben
sich die Organisatoren und Aussteller einigermaßen zufrieden. 21
Aussteller aus der Region, aber auch aus Bayern und Trier, waren diesmal
vertreten. Dafür fehlten einige von denen, die noch in den ersten beiden
Auflagen mit von der Partie waren. TGZ-Geschäftsführer Manfred Hein
sagte angesichts des Besucherinteresses: "Man muss das zweigleisig
betrachten. Es hätten mehr sein können, aber die gekommen sind, waren
sehr interessiert, und es wurden Kontakte geknüpft." Computerhändler
Bernd König aus Daun-Pützborn war erfreut über das Interesse. Er sagte:
"Es waren deutlich mehr Besucher hier als im vergangenen Jahr, deshalb
bin ich zufrieden." Christoph Neis aus Gillenfeld war der Meinung, "dass
solch eine Veranstaltung Zeit braucht, um sich zu etablieren". Besucher
Alwin Spoo war extra aus Prüm ins TGZ gekommen, um sich über Internet,
Online-Banking und die WLAN-Versorgung mit DSL in der Region zu
informieren. Er sagte: "Es hätten mehr Aussteller hier sein können, aber
es war Kompetenz aus erster Hand hier und ich habe auf alle meine Fragen
Antworten bekommen."
Bei den Dauner Media-Tagen, die 2004 ins Leben gerufen wurden, werden
Themen der Informations- und Kommunikationstechnologie aus den Bereichen
Internet, Hard- und Software, Netzwerke und Kommunikation erläutert, es
werden Vorträge und Worksshops angeboten, und es soll der Kontakt
zwischen Firmen untereinander und zum Endverbraucher hergestellt und
intensiviert werden.
Veranstalter in diesem Jahr waren das TGZ in Kooperation mit
"rlp-inform" und die Firmen de "facto"/Nerdlen,
"eifel-online"/Mechernich und "media design"/Bitburg. Im Gegensatz zu
den vergangenen Jahren stellten die meisten Aussteller diesmal auf zwei
Etagen aus, was Computer-Händler König gut fand. "Die Aufteilung ist
besser und professioneller geworden. Es ist nicht mehr so eng für die
Aussteller wie früher."
*"Lassen Media-Tage auch künftig nicht allein"
*Aus Mainz war Klaus Lütkefedder vom Wirtschaftsministerium zur
Eröffnung gekommen und bescheinigte den Organisatoren, "dass die
Zielsetzung der Veranstaltung immer noch topaktuell ist". Lütkefedder
machte deutlich, dass man noch viel Arbeit vor sich habe, um den
Standort Rheinland-Pfalz auf dem Mulitmedia-Sektor nach vorne zu
bringen. Gleichzeitig erklärte er, "dass wir die Dauner Mediatage auch
in Zukunft nicht allein lassen werden".
Werner Klöckner, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun, hob die
Bedeutung der neuen Medien für die heimische Wirtschaft hervor, lobte
den Dialog zwischen Ausstellern und Besuchern und betonte, "dass die
Dauner Media-Tage helfen wollen, die Entwicklung der Informations- und
Kommunikationstechnologie in der Region weiter voran zu bringen".
Landrat Heinz Onnertz brachte ein zentrales Problem der Region auf den
Punkt: "Wir haben hier, was Breitbandtechnik angeht, noch sehr große
Hindernisse."
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