Social Media

Kundendialog und Mitmach-Aktionen in sozialen Medien

Es ist in aller Munde und es ist bunt - Social Media erobern die Aufmerksamkeit der Internetnutzer. Beinahe jeder pflegt einen Account in einem der sozialen Netzwerke, allen voran Facebook. Und auch Google hat sich noch einmal zurückgemeldet in Sachen Social Networking.

Für Unternehmen stellt sich nun die Frage, inwieweit sie für ihre interne und externe Kommunikation ebenfalls soziale Medien nutzen können. Beim Social Media Marketing handelt es sich anders als im traditionellen Marketing um eine dialogisch angelegte Kommunikation mit den Zielgruppen - also um den ungefilterten Kontakt zu einzelnen Menschen, ihren Fragen, Wünschen und Meinungen.

Kommunikation Icon

Chancen nutzen und Risiken minimieren

Dahinter steht die Intention, herauszufinden, wie die Zielgruppen denken, was sie über Produkte und Leistungen eines Unternehmens sagen oder welche Fragen sie sich stellen. Unternehmen, die sich der Kommunikation über soziale Medien wie Facebook oder Twitter öffnen, haben die Chance, diese Fragen und Meinungen zunächst überhaupt wahrzunehmen und kennenzulernen, um dann aber auch darauf reagieren und relevante Informationen dazu liefern zu können.

Es ist also nicht mit dem Anlegen eines Accounts bei Facebook und den ersten 25 Fans getan. Als Kommunikationsverantwortlicher müssen sich Ihre Investitionen in Social Media lohnen und dürfen sich keinesfalls schädigend auswirken. Doch dies ist genau dann der Fall, wenn Besucher nach den ersten Wochen oder Monaten des Aktionismus nur noch eine verwaiste Facebook-Pinnwand oder einen Blog mit veralteten Meldungen vorfinden. Eine erfolgreiche Unternehmenskommunikation über soziale Medien verlangt einen aktiven, stetigen, offenen, authentischen und persönlichen Dialog.

Relevanz für Suchmaschinen

Des Weiteren bietet die zusätzliche Präsenz auf einer stark frequentierten Plattform wie Facebook und YouTube gute Chancen, bei Google ein besseres Ranking zu erlangen, da immer stärker Einträge in sozialen Medien von den Suchmaschinen durchsucht und relativ hoch bewertet bzw. angezeigt werden.

Social Media Newsroom - Pressebereich 2.0

Die Schaltzentrale für Ihre gesamte Online-Kommunikation

Der Social Media Newsroom vereint die unterschiedlichsten Online-Aktivitäten einer Organisation oder eines Unternehmens auf einer übersichtlichen Website. Dies stellt eine Weiterentwicklung der klassischen News- und Pressebereiche im Internet dar. Die auf Web 2.0 Portale ausgelagerten Multimedia-Inhalte fördern mit guter Verschlagwortung (Social Tagging) sowie durch die Verlinkungen untereinander und zum Newsroom ein gutes Suchmaschinen-Ranking.

Unterschiede zwischen Social Media Newsroom und Pressebereich?

  • Im Gegensatz zum klassischen Pressebereich gibt es bei einem Social Media Newsroom keine Zugangsbeschränkungen, wie etwa die Akkreditierung von Journalisten.
  • In einem Pressearchiv werden vor allem Bild- und Textinhalte zentral auf einer Website gesammelt. Beim Social Media Newsroom werden die Inhalte jeglicher Form auf öffentliche und frei zugängliche Accounts von Online-Diensten ausgelagert. Gebündelt tauchen sie dann als verlinkte Inhalte im Social Media Newsroom auf. So werden die Informationen dezentral organisiert. Vorteil dabei ist, dass die Inhalte sowohl im Newsroom als auch auf externen hochfrequentierten Portalen auffindbar sind.
  • Ein weiterer Pluspunkt ist die Verwendung von Web 2.0 typischen Werkzeugen und Standards, die der Verbreitung von Online-Inhalten dienen. So können Blogger ganz selbstverständlich Videos, Fotos und sonstige Dokumente des Newsrooms in ihrem Blog einbetten, um darüber zu berichten.
  • Der Social Media Newsroom bietet neben den standardmäßigen Kontaktinformationen zum Unternehmen durch die Anbindung von sozialen Netzwerken wie z.B. Twitter, Facebook, Skype und Xing viele weitere Möglichkeiten, mit dem Unternehmen zu kommunizieren.
  • Durch das Angebot von RSS-Feeds können alle Inhalte abonniert werden und müssen nicht verschickt werden.
  • Statt dem einseitigen Auswerfen von Informationen setzt ein Social Media Newsroom auf Dialoge und übernimmt die aus Blogs und Foren bekannten Kommentar-, Rating- und Sharefunktionen.
  • Alle Inhalte stehen unter einer eigenen URL zur Verfügung, die das gezielte Referenzieren ermöglicht. So können nicht nur Blogger auf die Inhalte verlinken, sondern auch das Unternehmen kann alle Links bei Bookmarking-Diensten einstellen, dort verschlagworten und mit anderen Nutzern teilen.

Facebook, Twitter & Co

Immer mehr Unternehmen versuchen ihre Zielgruppen auch in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter oder über Mediaplattformen wie YouTube und Flickr zu erreichen. Im sogenannten Social Web spielt die Musik - ohne Frage! Mit diesen neuen Kanälen erfolgreich umzugehen, stellt heute eine der wesentlichen Herausforderungen der Online-Kommunikation dar. Nicht nur was die Chancen zusätzlicher Reichweiten angeht, sondern auch rechtliche Stolpersteine und Risiken durch unzufriedene Kunden oder Mitarbeiter gilt es zu identifizieren.

Individuelle Unternehmen brauchen individuelle Angebote. Gemeinsam mit unseren Kunden erörtern wir, welche Inhalte für die gewünschten Zielgruppen relevant sind, in welcher Frequenz sie aufbereitet werden können, wie man auf Kommentare und auch auf Kritik reagieren sollte, welche Mitmach-Aktionen zu mehr Aufmerksamkeit führen und wie die Unternehmen schließlich aus dem gewonnenen Feedback ihrer Fans bzw. Kunden ihre Produkte und Leistungen optimieren können. Für diese individuelle und längerfristig angelegte Vorgehensweise gibt es keine Pauschalangebote. Daher erstellen wir Ihnen lieber einen Leistungskatalog, der zu Ihrem Unternehmen, Ihrer Kommunikationssituation am Markt und im öffentlichen Diskurs sowie zu den Anforderungen Ihrer Zielgruppe passt.